Leben unter Extrembedingungen
Ich war Sonntagmorgen von unserem Haus zu dem in 350 Meter entfernten Bäcker auf dem Weg um Kürbiskernbrötchen zu holen. Meine neue Outdoor-Hardcore-Extreme- Jack Wolfshaut Jacke sollte mich zu diesem Ereignis begleiten. Mit kaum über 6 Grad und Nieselregen herrschte ein mehr als fieses Wetter, was meiner Vierfach-Imprägnierung mit finnischem Rentierschmalz überhaupt nichts anhaben konnte. Die vom Nachbardach mit der Stärke 2 bis 3 fegenden Fallwinde habe ich mit dem abriebfesten Windstormer-Kapuzenschild mit 3-Punkt-Reguliersystem perfekt gemeistert. Auch den 20 Zentimeter hohen Anstieg zur Ladentür schaffte ich ohne Zwischenfälle. Hier konnte ich auf mein gutes Gefühl vertrauen, welches mir die Seitentaschen mit klettergurtkompatiblen Karabiner-Einsätzen verliehen. Ein Abseilen wäre somit jederzeit möglich gewesen. Auch einer Hubschrauberrettung stand mit diesem Equipment nichts im Weg.
Den beim Betreten des Geschäfts auftretenden Temperaturwechsel um knappe 9 Grad konnte ich mit meinen hydromagnetisch gesteuerten Achselreißverschlüssen meistern. Bis dahin haben sich die 920 Euro Kaufpreis voll und ganz gelohnt.
Erst als ich beim Rückweg meinen Nachbarn in einer Southface High Buster Ultra Polar- Jacke zum Briefkasten gehen sah, fühlte ich mich schon etwas underdressed.




















































































